Zusammenarbeit in der DaZ-Förderung – sie gelingt nur mit ausreichenden Zeitressourcen
Wirksamer DaZ-Unterricht entsteht dort, wo DaZ- und Klassenlehrpersonen eng zusammenarbeiten. Damit nachhaltiges Lernen gelingt, braucht es regelmässige, abgestimmte Planungen und dafür verbindlich verfügbare Zeitressourcen.
Mehraufwand der (DaZ-)Lehrperson
DaZ-Lehrpersonen unterrichten häufig viele Lernende aus unterschiedlichen Klassen. Absprachen, Planung, Standortgespräche und Lernberichte erfordern weit mehr Aufwandsstunden, als im aktuellen Berufsauftrag vorgesehen sind. Der VZL DaZ und der VPOD empfehlen deshalb, für die Zusammenarbeit, je nach Pensum, bis zu 100 Stunden aus dem Flexteil des nBA vorzusehen. Übersteigt der Aufwand diese Richtzeit, braucht es Entlastung in anderen Aufgabenbereichen.
Die folgenden beiden aktuellen Fachpapiere, die wir mit freundlicher Genehmigung der Autorinnen hier veröffentlichen dürfen, ergänzen sich gegenseitig: Das eine zeigt, wie lernförderliche Zusammenarbeit inhaltlich gelingt, das andere, welche strukturellen Voraussetzungen dafür nötig sind.
Empfehlungen für die Zusammenarbeit
Erhöhter Stundenbedarf durch Zusammenarbeit